9 Tipps für deine Bewerbung: It’s a match!

1. Achte auf deine Recht Schreibung!
Sehr gut! Du hast den Patzer in der Überschrift gefunden! Rechtschreibfehler in deiner Bewerbung sind ein absolutes No-Go und führen direkt dazu, dass diese im Papierkorb des Personalchefs landet. Besonders schade, wenn man so viel Arbeit in das Anschreiben gelegt hat. Tipp: Bevor du deine Bewerbung abschickst, zeige sie am besten nochmal Freunden oder deiner Familie. Lies zudem deine Bewerbung von hinten nach vorn. Dabei achtet das Gehirn stärker auf die einzelnen Worte als auf den Inhalt.

2. Niemals ein Selfie als Bewerbungsfoto.
Auch wenn Personalchefs das nicht zugeben: Das Bewerbungsfoto ist meist das Erste, was sich der Personalchef anschaut und deswegen für den ersten Eindruck super wichtig. Von daher besser keine Selfies, Urlaubs- oder Partybilder in deinen Lebenslauf einfügen. Auch zu spießige Bilder solltest du lieber bleiben lassen. Schließlich kommt es in deiner Bewerbung auf den ersten Eindruck an – und du möchtest doch weder als langweiliger Spießer noch als wilde Partyhummel negativ auffallen. Tipp: Das Foto sollte deine Persönlichkeit zeigen: Trägst du Piercings oder einen bunten Iro? Steh dazu!

3. Sei ehrlich.
Erfinde niemals Praktika, soziales Engagement oder Berufserfahrung. Spätestens, wenn im Bewerbungsgespräch die Sprache darauf kommt wird es peinlich: Erfahrene Personalisten decken platte Lügen mit einfachsten Rückfragen auf. Auch auf unnötige Protzerei solltest du verzichten. Zugegeben, der Grat zwischen angemessen für sich zu werben und Angeberei ist schmal. Weniger ist bei der ersten Bewerbung nach der Ausbildung mehr. Gewußt? 200 von von der Personalberatung Korn & Ferry befragten Personalchefs finden Selbstdarsteller und Luftpumpen unter den Bewerbern am Schlimmsten.

4. Zeige Charakter!
Lebensläufe gleichen sich immer mehr an. Das Resultat: Klone. Alle mit Super Abschlusszeugnis, Auslandserfahrung, fließenden Fremdsprachenkenntnissen und tollen Praktika. Erinnerlich bleibt Personalchefs jedoch eine Bewerbung (und eine Person) mit Charakter. Die stellen sich nämlich die Frage: Wie gehst du mit Stress um? Kannst du ein ganzes Team motivieren? Wie handelst du bei Konflikten?

5. Vermittle exklusiven Eindruck!
Gerade als Berufseinsteiger schickt man schnell dutzende Bewerbungen. Das ist vollkommen in Ordnung. Wichtig allerdings: Der Personaler sollte das nicht merken. Gib ihm das Gefühl die Bewerbung ist einzig und allein für sein Unternehmen bestimmt. Verzichte daher auf Standardfloskeln. Bleibe konkret und beziehe dich auf das Unternehmen und die Stelle, für die du dich bewirbst, um nicht in der Masse an Bewerbungen unterzugehen. Fatal: Die Bewerbung ist raus und du merkst, dass noch das Unternehmen von der vorherigen Bewerbung als Empfänger vermerkt ist. Tipp: Achte darauf, dass sowohl Ansprechpartner als auch Unternehmen korrekt sind. Du bist dir nicht sicher, wer der Ansprechpartner ist? Rufe am besten beim Unternehmen an und frage nach.

6. Form follows Function.
Dein Anschreiben ist richtig gut gelungen? Dein Lebenslauf auf dem letzten Stand und das Foto auch total schön? Gut! Dann sorge noch schnell dafür, dass auch deine Bewerbung einem einheitlichen Stil folgt und nicht zu aufdringlich wirkt. Dabei geht es um einen sinnvollen Aufbau, gleiche Schriftarten und –größen. Dennoch gilt: Gute Ideen machen einen guten Eindruck – in allen Unternehmen. Überlege dir, welches Design am besten zum Unternehmen passt. Achte auch darauf, dass die Informationen über dich, die dir besonders wichtig sind, auf den ersten Blick sichtbar sind.

7. Kein Job für thuglife98.
Für die elektronische Bewerbung gelten einige Regeln: Die Betreffzeile sollte kurz, knackig und konkret sein. Genau wie in einer Bewerbung auf dem Postweg müssen Umgangsformen, Grammatik und Rechtschreibung stimmen. Der oft übliche lockere Umgangston in E-Mails ist ein Erfolgskiller. Deine Mailadresse ist thuglife98@gmail.com? Leg dir doch in diesem Fall schnell noch eine seriöse Mailadresse nach dem Schema Vorname.Nachname zu.

8. Keine Datenlawinen!
Du kennst den Stress sicher: Es gilt eine Hausarbeit abzugeben und das riesen Ding will einfach nicht den Postausgang verlassen. Stell dir umgekehrt vor: Du erhältst eine Mail die – aufgrund ihrer Größe – den ganzen Posteingang blockiert. Nervt total! Überlege genau, welche Anhänge an die Mail sollen. Mehr als zehn Megabyte sollte der Anhang bei einer elektronischen Bewerbung nicht übersteigen. Sortiere mögliche Zeugnisse oder Anerkennungen, die nichts mit dem Job zu tun haben, aus. Hier reicht es, wenn diese im Lebenslauf vermerkt sind. Interessiert sich der Personaler dann doch dafür, wird er dich im persönlichen Gespräch sicher ansprechen.

9. Persönlich überzeugen.
Yeah! It’s a Match! Du wurdest zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Jetzt nicht lockerlassen: Informiere dich ausführlich über das Unternehmen, deine zukünftigen Aufgaben, Kunden und Wettbewerber. Jede Frage, die Du im Gespräch zu diesen Themen stellen kannst, ist ein Pluspunkt! Erscheine zum Termin pünktlich und plane einen Puffer ein. Oftmals löst sich die Aufregung mit einer kleinen Pause vor dem Gespräch. Wichtig, wenn es um die Garderobe für das Vorstellungsgespräch geht: Du solltest dich nicht verkleidet fühlen! Wer authentisch bleibt, wirkt sympathisch. Läuft alles gut, entwickelt sich aus dem anfänglichen Frage-Antwort-Spiel recht bald ein wechselseitiges Gespräch. Fragen zum Lebenslauf kommen sicher: Lücken selbstbewusst als Auszeiten zur Neu- oder Umorientierung beschreiben. Du warst lange auf Reise oder hast ehrenamtlich gearbeitet? Perfekt! Tipp: Kommt das Gespräch auf deine Fähigkeiten und Erfahrungen, beziehe diese immer wieder auf die Job-Ausschreibung. Damit zeigst du Interesse und signalisierst, wie wichtig gerade du für die Stelle bist.

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